{"id":3015,"date":"2018-01-07T20:22:26","date_gmt":"2018-01-07T19:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/kladower-forum.de\/?p=3015"},"modified":"2018-01-07T20:22:26","modified_gmt":"2018-01-07T19:22:26","slug":"imchen-interview-mit-christine-kolbe-alberdi-vom-gemeinschaftshospiz-havehoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kladower-forum.de\/?p=3015","title":{"rendered":"imchen Interview <br\/>mit Christine Kolbe \u2013 Alberdi <br\/>vom Gemeinschaftshospiz Haveh\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der 750 Jahr Feier Kladows beschloss der Vorstand des Kladower Forums den 1995 gestifteten Walter-B\u00f6ttcher-Preis zu vergeben. Eine unabh\u00e4ngige Jury zur Vergabe entschied,\u00a0den Preis dem Gemeinschaftshospiz Christophorus im Krankenhaus Havelh\u00f6he zu verleihen. Der Vorstand des Kladower Forum und die unabh\u00e4ngige Jury ehren damit eine Einrichtung in Kladow, die sich in vorbildlicher Weise um die Versorgung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbender k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Angeregt durch die Preisverleihung f\u00fchrte\u00a0Hartmann Baumgarten am 9. November 2017 f\u00fcr die Ortsteilzeitung &#8222;imchen&#8220; das folgende Interview:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Frau Kolbe \u2013 Alberdi, auf dem Flyer des Gemeinschaftshospizes Christophorus steht der Wahlspruch \u201eIn Sterben und Tod \u2013 von Leben umgeben\u201c. Ist dieser Spruch die Devise des Gemeinschaftshospizes Haveh\u00f6he?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe<\/strong> <strong>\u2013 Alberdi:<\/strong> Dieser Leitspruch ist zun\u00e4chst bedingt durch unser anthroposophisches Welt- und Menschenbild. Er wurde von dem Gr\u00fcndungsteam des Gemeinschaftshospizes 2004 ausgesucht. Wir befinden uns mit dem Hospiz auf dem Gel\u00e4nde des Gemeinschaftskrankenhauses Havelh\u00f6he im zweiten Geschoss eines Hauses, in dem im Erdgeschoss das Geburtshaus ist, wo Menschen den Erdenplan betreten. Und hier im zweiten Stock verlassen sie ihn wieder. Wir sind also voll vom Leben umgeben. Auch absolvieren Sch\u00fcler z.B. der Eugen \u2013 Kolisko \u2013 Schule, junge Menschen, im Hospiz ihr Sozialpraktikum. Wir beziehen uns auf die Worte des Dichters Novalis, die treffend zum Ausdruck bringen, was sich hier im Haus 11 tagt\u00e4glich abspielt. \u201eWenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist.\u201c Es gibt wirklich nichts Ber\u00fchrenderes, als wenn man in dieses Haus unten eintritt und es kommt einem ein frischgebackener Vater mit seiner gerade entbundenen Frau und einem Neugeborenen entgegen. Dann kommt man hier nach oben und sieht vor einer Zimmert\u00fcr ein Lichtlein stehen. Man wei\u00df, hier hat es wieder jemand geschafft.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Kommen wir zu Ihnen selbst, Frau Kolbe &#8211; Alberdi. Sind Sie Pflegerin, \u00c4rztin? Aus welchem Berufsbereich kommen Sie?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe \u2013 Alberdi:<\/strong> Ich bin Krankenschwester. Ich habe in den achtziger Jahren meine Ausbildung am damaligen Universit\u00e4tsklinikum Charlottenburg gemacht.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Haben Sie nach der Ausbildung schon immer in einem anthroposophischen Krankenhaus gearbeitet oder sind Sie erst sp\u00e4ter zu der Entscheidung gekommen, unter anthroposophischen Pr\u00e4missen zu arbeiten? Dieser Entschluss verlangt ja von einem etwas.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe<\/strong> <strong>\u2013 Alberdi:<\/strong> Genau. Es verlangt von einem die Suche. Ich hatte mich kurz nach dem Ende der Ausbildung auf eine innere spirituelle Suche gemacht, um mir zu erkl\u00e4ren, warum Menschen leiden und sterben. Entscheidend war schlie\u00dflich eine besondere Erfahrung. Nach einem Studium an der Humboldt Universit\u00e4t im Bereich des Pflegemanagements stie\u00df ich 2000 auf eine Stellenanzeige des Krankenhauses Havelh\u00f6he f\u00fcr eine Pflegepatenstelle, woanders Abteilungsschwester genannt. Sehr beeindruckend wirkte auf mich das au\u00dfergew\u00f6hnliche Vorstellungsprozedere, das mit einem anderthalbst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch bei dem damaligen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gemeinschaftskrankenhauses, Herrn Dr. Bersdorf, anfing. Das war mir bis dahin als Geste in keinem Krankenhaus begegnet. Anschlie\u00dfend machte ich zwei Hospitationen auf sehr unterschiedlichen Stationen. Eine davon auf der Allgemeinen Inneren Station mit dem Schwerpunkt Onkologie des damaligen stellvertretenden \u00e4rztlichen Leiters des Krankenhauses Herrn Dr. Girke. Dort erlebte ich zum ersten Mal, dass man mit Verstorbenen anders umgehen kann, als ich es bisher kennengelernt hatte. Am Tag der Hospitation war eine Patientin gestorben. In der Mittagszeit nach der \u00dcbergabe fanden sich die \u00c4rzte, Therapeuten und Pflegenden zusammen, gingen in die Aufbahrung und gedachten der Verstorbenen unter Leitung von Herrn Dr. Girke in einem Verabschiedungsritual. Danach war f\u00fcr mich klar, hier auf dem Campus Havelh\u00f6he meinen weiteren Berufsweg zu beschreiten. Ich habe es bis heute nicht bereut.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Sie praktizieren im Hospiz die konventionelle Pflege und bieten gleichzeitig anthroposophisch orientierte Therapien an. Werden derartige medizinisch orientierte Therapien von den Hospizpatienten angenommen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe<\/strong> <strong>\u2013 Alberdi:<\/strong> Den leichtesten Zugang zum Patienten mit anthroposophischen Anwendungen hat tats\u00e4chlich die Pflege, indem sie diese in pflegerische Verrichtungen der sogenannten Grundpflege integriert. Bei der K\u00f6rperpflege macht es einen sehr gro\u00dfen Unterschied, ob ich eine beliebige Seife verwende aus einem Supermarkt oder wohlriechende, therapeutische Substanzen. Das geschieht immer in Absprache mit dem Patienten. Au\u00dferdem ist es enorm wichtig wahrzunehmen, was der Patient braucht. Wenn ich z.B. bei einem Patienten wahrnehme, dass er eine Anregung braucht, weil er nicht in den Morgen hineinkommt, werde ich eine Rosmarinbadesubstanz verwenden, die mit dem kr\u00e4ftigen Geruch des Rosmarin erweckend wirkt. Wenn der Patient gegen Abend etwas Beruhigendes ben\u00f6tigt, kann ich eine Lavendelsubstanz anwenden. So lassen sich anthroposophische Anwendungen wie selbstverst\u00e4ndlich mit einf\u00fcgen in die ganz normale K\u00f6rperpflege.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> In vielen sozialen Berufsbereichen, insbesondere in der Pflege fehlt der Nachwuchs. Haben Sie viele j\u00fcngere Mitarbeiter, die Sie in der Pflege und Betreuung hier unterst\u00fctzen? Oder ist das Durchschnittsalter der pflegenden, auch der ehrenamtlichen Mitarbeiter eher hoch?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe \u2013 Alberdi:<\/strong> Wir haben in unserem Pflegeteam im Durchschnitt \u00e4ltere Mitarbeiter als auf einer Station in einem Krankenhaus. Es ist eher selten, dass Berufsanf\u00e4nger bei uns starten und dann auch l\u00e4nger bleiben. Manchmal kommen junge Kolleginnen mit sehr viel Elan an. Sie und auch wir merken dann vielleicht, dass sie f\u00fcr die besonderen Pflegeaufgaben hier einfach noch etwas zu jung sind. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnen fehlende Berufs- und Lebenserfahrungen f\u00fcr diesen besonderen Arbeitsbereich sein. M\u00f6glicherweise fehlt es auch noch an eigener spiritueller Entwicklung. Andererseits gibt es junge Kolleginnen, die durch eigene, besonders pr\u00e4gende Erlebnisse in Kindheit oder Jugend so eine menschliche Reife mitbringen, dass sie hier bei uns die Arbeit meistern. Ja, wir suchen! Aber, welcher Pflegebereich sucht nicht. Ich h\u00f6re alle Tage wieder, dass in Deutschland inzwischen ganze Krankenhausstationen geschlossen werden m\u00fcssen, weil Pflegende fehlen. Der Pflegenotstand betrifft alle Bereiche, wo Pflegende t\u00e4tig sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Die Pflege und Sterbebegleitung im Gemeinschaftshospiz wird von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern unterst\u00fctzt, die auch bei der Verleihung des Walter B\u00f6ttcher Preises im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Kladow zahlreich anwesend waren. Was sind die Motive der Ehrenamtlichen schwerstkranke und sterbende Menschen im Hospiz zu begleiten?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe \u2013 Alberdi:<\/strong> Daf\u00fcr gibt es viele verschiedene Motive. Neben rein altruistischen Gr\u00fcnden kann der Impulsgeber auch eine eigene durchgemachte schwere Erkrankung sein. Ebenso ist es m\u00f6glich, dass das Sterben und der Tod von Familienangeh\u00f6rigen oder Freunden das entscheidende Motiv f\u00fcr das Engagement sind. \u00dcber die Gr\u00fcnde sprechen die Koordinatoren des ambulanten Hospizdienstes Christophorus mit den Anw\u00e4rtern auf das Ehrenamt. Es wird er\u00f6rtert, ob es vielleicht noch zu fr\u00fch ist nach einem eigenen Schicksalsschlag, ob vielleicht das eigene Erleben noch zu stark im Vordergrund steht. Denn das kann das Hinwenden zu anderen Menschen erschweren. Ehrenamtliche werden in einer Schulung auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet Es gibt jetzt eine sechsmonatige Schulung, verk\u00fcrzt mithilfe von Intensivwochenenden. Das ist unbedingt die Vorbedingung, um dann das Praktikum im station\u00e4ren Hospiz anzutreten. Die \u201eNeuen\u201c werden von erfahrenen Ehrenamtlichen mitgenommen und in die praktische Arbeit eingef\u00fchrt. Nach einem erneuten Gespr\u00e4ch mit den ehrenamtlichen Koordinatoren wird dieser frisch geborene Ehrenamtliche zu den schwerstkranken Menschen erst gef\u00fchrt, sei es im Hospiz oder auch zu Hause. Gerade auch die ambulante Begleitung erfordert ganz besondere F\u00e4higkeiten, weil es etwas ganz anderes ist, wenn man in die H\u00e4uslichkeit eines Menschen geht.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Kommen wir zum Walter B\u00f6ttcher Preis. Haben Sie sich gefreut?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe \u2013 Alberdi:<\/strong> Aber wie! Wenn ich das Verh\u00e4ltnis zwischen der Havelh\u00f6he und seiner Umwelt sehe, erkenne ich, dass wir es geschafft haben, uns zu etablieren und akzeptiert zu werden. Alles das, was an Vorbehalten bestand, hat sich aufgrund von positiven eigenen Erfahrungen und Erz\u00e4hlungen nivelliert. Ich m\u00f6chte meinen, dass die Havelh\u00f6he einen guten Ruf hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Der Einsch\u00e4tzung stimme ich zu. Frau Kolbe \u2013 Aberdi, was w\u00fcrden Sie sich f\u00fcr die Institution Gemeinschaftshospiz und f\u00fcr sich selbst in der n\u00e4chsten Zeit w\u00fcnschen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Christine Kolbe \u2013 Alberdi:<\/strong> Was w\u00fcrden wir und ich mir w\u00fcnschen? Das werden Sie wahrscheinlich von jeder Pflegeeinrichtung heute h\u00f6ren: dass es auch in Zukunft gen\u00fcgend engagierte Pflegende geben m\u00f6ge, die in der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen t\u00e4tig sein m\u00f6chten. Wir w\u00fcnschen uns junge Menschen, die motiviert sind, den Pflegeberuf zu ergreifen und sich nicht blenden lassen vom schnellen Geld oder der Karriere. Vielleicht gibt es junge Menschen, die jetzt auf dem Hans &#8211; Carossa &#8211; Gymnasium oder der Eugen &#8211; Kolisko &#8211; Schule ihr Abitur machen und nach ihrer Ausbildung oder ihrem Pflegestudium zu uns kommen. Das sind so meine Zukunftsvisionen. Ohne Pflege und andere soziale Berufe gibt es keine lebenswerte Gesellschaft!<\/em><\/p>\n<p><strong>imchen:<\/strong> Vielen Dank.<\/p>\n<p>Wir danken der Redaktion des imchen f\u00fcr die Genehmigung das Interview hier zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Foto: \u00dcbergabe des\u00a0Walter-B\u00f6ttcher-Preis, Quelle: imchen 2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der 750 Jahr Feier Kladows beschloss der Vorstand des Kladower Forums den 1995 gestifteten Walter-B\u00f6ttcher-Preis zu vergeben. 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