Einmündung Ritterfelddamm in die Potsdamer Chaussee

Im Herbst 2025 ist eine erste Entscheidung zur Einmündung des Ritterfelddamm in die Potsdamer Chaussee gefallen. Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hat entschieden, dass der ursprüngliche Verlauf der Seeburger Chaussee nicht wieder hergestellt wird. Es wird also keine Verlängerung des Ritterfelddamms nach Norden Richtung Seeburg geben, man muß weiterhin zunächst Richtung Potsdam links abbiegen und dann nach wenigen hundert Metern nach rechts in die „Neue“ Seeburger Chaussee. Die alte Straße („Alte“ Seeburger Chaussee) wird als Fuß- und Radweg ausgebaut, um so die Waldsiedlung zumindest für diese Verkehrsteilnehmer besser anzubinden. Die Planung soll 2026 beginnen, eine zeitliche Perspektive für die Fertigstellung gibt es nicht.
Es bleibt die Frage, wie die Verkehrsführung für Kfz an der Einmündung des Ritterfelddamms in die Potsdamer Chaussee aussehen wird. Die Idee eines Kreisverkehrs wurde wohl aus verkehrstechnischen Gründen verworfen. Der Verkehr aus Richtung Potsdam ist angeblich im Verhältnis zum Verkehr aus Richtung Ritterfelddamm so stark, dass es zu Zeiten dichten Verkehrs zu Stauungen auf dem Ritterfelddamm kommen könnte. Die Beibehaltung der Ampel-Lösung soll dies vermeiden. Belastbare Zahlen zu dieser Argumentation liegen uns nicht vor. Es bleibt also im Prinzip bei der bisherigen Verkehrsführung, vielleicht wird die Abbiegespur großzügiger. Genaues ist nicht bekannt. Kreisverkehre sind in Brandenburg häufig, in Berlin extrem selten. Viele Kladower hätten sich einen Kreisverkehr gewünscht.
Quelle des Hintergrund-Kartenmaterials: openstreetmap.de
