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Sommer 2026 Seite 22
40 Jahre „Treffpunkte“
Was passiert hinter den Kulissen?
Arnoud de Kemp
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In einer Interviewreihe sprechen wir dieses Mal mit Susanne Deglmann, Fachausschuss Redaktion, über die „Treffpunkte“.
Die „Treffpunkte“ sind das Aushängeschild des Vereins Kladower Forum. Es ist eine beeindruckende, ehrenamtliche Leistung, die in diesem Sommerheft vorgestellt wird. Die erste Ausgabe der „Treffpunkte“ erschien im Herbst 1986 mit einer Auflage von 2.000 Ex. Das Vorwort schrieb Horst Fels, der damalige erste Vorsitzende.
Was wird in Kladow am meisten gelesen? Mit Sicherheit die vierteljährlichen „Treffpunkte“, herausgegeben vom Verein Kladower Forum. Die „Treffpunkte“ werden in einer Auflage von 7.400 Exemplaren überall in Kladow von vielen Helfern ausgetragen. Man findet die „Treffpunkte“ in allen Wartezimmern und in den Geschäften, die zahlreich mit Anzeigen vertreten sind, und so die Produktion der Hefte finanzieren.
Das Frühlingsheft war wieder informativ, unterhaltsam und vor allem bunt. Wie aber kommen die 72 Seiten jeweils zustande? Wer sich länger mit Susanne über die Redaktionsarbeit für die „Treffpunkte“ unterhält, ist beeindruckt. Die Redaktion besteht neben Susanne aus Brigitte Ahlfeldt, Helen Werner und Karin Witzke und es gibt weitere KorrekturleserInnen und RatgeberInnen aus dem Verein, die ihnen bei Fragen zur Seite stehen.
Es gibt diverse feste Rubriken einerseits und freie Beiträge andererseits. Für jedes neue Heft ruft Susanne ihre festen „Schreiberlinge“ auf, mit der dringenden Bitte, die neuen Beiträge rechtzeitig einzusenden. Der Einsendeschluss ist jeweils sechs Wochen vor dem Erscheinen des Heftes. Es gibt keine Vorgaben für Schrifttypen etc., doch gedruckt wird im Schrifttyp „Times New Roman“. Eingesendet werden sollten die Texte jedoch als Word-Datei und Foto vom Text getrennt als jpeg-Dateien!
Wegen der Feiertage war die Produktionszeit für dieses Sommerheft äußerst knapp: Redaktionsschluss am 31. März und Auslieferungsdatum bereits – eine Woche früher als üblich – am 07. Mai. Das Vorwort wird in der Regel vom Vorsitzenden Burkhard Weituschat verfasst und darf nicht fehlen. Es kommt immer in letzter Minute, denn es soll sehr aktuell sein und alle Artikel müssen in der Endversion gelesen werden. Dasselbe Zeitproblem betrifft auch den Veranstaltungskalender mit den Ankündigungen für das nächste Vierteljahr und möglicherweise darüber hinaus. Beliebte Rubriken sind „Schönes Kladow“ und die „Werkstatt Geschichte“.
Über die Jahre wurde ein beachtliches Archiv der Treffpunkte aufgebaut, das über die Webseite online zur Verfügung steht. Berichte aus den Gruppen und über Ausstellungen, Buchbesprechungen, Neues aus Kladow und über die Menschen hier machen jedes Heft so interessant. Redaktionsschluss: Da kommen innerhalb von wenigen Tagen viele Beiträge zusammen. Manche sogar noch über Nacht. Die Redaktion sortiert, hält Rücksprache mit Autoren, ordnet Bilder und Texte zu und prüft die Originalität: Anonyme Einsendungen werden nicht akzeptiert. Susanne ist verantwortlich für Text- und Bildbearbeitung. Ein besonders wichtiges Thema sind die Fotos. Die Nutzung fremder Fotos ohne Erlaubnis ist eine Urheberrechtsverletzung, die zu teuren Abmahnungen führen kann. Besonders bei Fotos von Kindern ist eine Erlaubnis der Eltern Voraussetzung. Bilder aus dem Internet sind urheberrechtlich geschützt, auch ohne ©-Vermerk, und dürfen nicht ungefragt kopiert oder veröffentlicht werden. Auch sonst wird alles geprüft, auch persönliche Daten, Referenzen, auch auf „verkappte“ Werbung. Alle im Team lesen mehrmals Korrektur, d. h. jeden Beitrag und zum Schluss noch einmal das PDF, bevor dieses in den Druck geht.
Frank Oberüber ist mit seiner Firma verantwortlich für das Layout, das Kerstin Meyer „bastelt“, den Satz in Spalten und den Druck.
Helen Werner betreut die rund 60 Anzeigen: Das umfasst die Akquise, die Platzierung und die Abrechnung. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil des Inhalts und spiegeln die Kladower Gesellschaft: Geschäfte, Anbieter aller möglicher Dienstleistungen, Anwälte, Ärzte aller Fachgebiete, Krankenhaus, Makler und Versicherungen, Gärtnereien und Gartenbaumschulen … Es gibt eine Warteliste von Interessierten.
Dann kommt der große Moment: Die neuen Hefte werden angeliefert. Das gesamte Erdgeschoss im Haus Kladower Forum steht voll mit Kartons. Brigitte und Helen organisieren die Verteilung durch die vielen Helfer*innen und innerhalb von wenigen Tagen liegt in jedem Briefkasten ein kostenloses Heft. Bravo!
